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Hunde-Ernährungsberatung-Wetterau  

                             Bedarfsgerechte Ernährung nach den aktuellen Ernährungsrichtlinien in der Tierheilkunde                    H.Neuendorf   


Fütterungsfehler

 

 


Oftmals beginnt unwissentlich der erste Fehler bereits mit der Auswahl des Futtermittels. Erfahrungsgemäß decken viele Fertigfuttermittel bereits den Energiebedarf zur Körpererhaltung des Hundes mit der angegebenen Futtermenge nicht ab. Stattdessen ist oft der Proteingehalt zu hoch. Wenn dann der Hund zusätzlich noch sehr aktiv, oder gar ein Sport-oder Arbeitshund ist, ist der Vierbeiner energietechnisch bereits stark unterversorgt.


Aber auch Hunde, die per BARF Futtermittel ernährt werden, können sehr leicht eine Fehlversorgung in beide Richtungen erfahren. Hier ist eine Fehlversorgung von Mineralstoffen und Vitaminen sehr leicht möglich. In vielen Fütterungspraktiken werden die BARF Rationen zu proteinlastig und mit zu wenig Muskelfleisch berechnet. Hier wird sehr oft auf zu viel Innereien gesetzt, die aber einen zu hohen Anteil von Bindegewebe enthalten.

Gerade ein großer Anteil an Pansen & Blättermagen kann durch die bakterielle Verdauung zu Blähungen, zu weichen Kot und zu Durchfall führen.


Aber egal durch welche Fütterungsart eine Fehlversorgung zu Stande kommt, der Körper kann dies oftmals lange verheimlichen. Häufig werden diese Mängel oder Überdosierungen erst später bemerkt, wenn der Körper bereits deutliche Anzeichen dafür macht.
Von einer veganen Ernährung für den Hund sollte besser Abstand gehalten werden, dies ist keinesfalls eine art-und bedarfsgerechte Ernährung. Fehlversorgungen sind hier sehr wahrscheinlich!
Eine Unterversorgung von Vitaminen und Mineralien kann auch durch eine einseitige Ernährung mit einer "Nur-Fleisch-Fütterung" oder einem überwiegenden Anteil an Getreide hervorgerufen werden.


Das Füttern von Knochen hat seine Vor-und Nachteile.

Zum einen erreicht man einen hervorragenden Zahnreinigungseffekt und der Hund bekommt zusätzlich noch eine Portion Calcium, Kalium, Magnesium und Zink. Zum anderen ergeben sich auch ein paar Nachteile die man beachten sollte. Grundsätzlich gilt immer die Regel: Knochen niemals kochen, immer nur roh füttern! Gerade die gekochten Geflügelknochen und Röhrenknochen splittern wie Glas! Es kann auch zum  Knochenkot bzw. zur Verstopfung führen, wenn man zu viele Knochen verfüttert. Das kann wie auch die Fütterung von gekochten Knochen zu Verletzungen im Magen-Darm-Trakt führen.  Heruntergeschlungene, große Knochenstücke können nicht verdaut werden und können sich im Darm festsetzen und müssen vom Tierarzt entfernt werden, oder sie werden unter Umständen noch 1 Tag später erbrochen.


Speisereste und Essen vom Tisch.                                                                                                                          

Menschliche Speisen sind größtenteils für die Hundeernährung nicht geeignet. Sie enthalten Gewürze und Kräuter, die der Magen-Darm-Trakt nicht verträgt und reagiert darauf mit Durchfall, Blähungen oder sogar mit allergischen Reaktionen, die der Mensch mitunter nicht sofort wahrnimmt. Kräuter als solches sollten ohne Fachkenntnisse  generell  dem Hund nicht gefüttert werden, da die meisten Kräuter eine arzneiähnliche Wirkung besitzen. Auch wenn der Hund sich nicht beschwert und alles artig auffrisst, heißt es noch lange nicht, dass es ihm gut tut. Er muss auch nicht unbedingt sofort daran sterben, er könnte sich aber vielleicht sein Leben lang unwohl fühlen.

Aber dass, können uns unsere Lieblinge leider nicht sagen.....   

Andere menschliche Lebensmittel sind bereits in kleinen Mengen oder ab einer bestimmten Menge giftig & sollten daher absolut tabu sein.

(siehe auch "GIFTIGES & UNGESUNDES FÜR DEN HUND")

     

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